Wädenswiler
Jugendblasorchester in Cheb/Tschechien
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| Das Jugendblasorchester Wädenswil wagte einen dreitägigen Ausflug nach Tschechien und somit einen Trip ins Unbekannte. Nach einer zehnstündigen Fahrt vom 30 Juni nach Cheb stürmten sie erschöpft, aber vor allem hungrig, in den Esssaal. Doch einige reagierten skeptisch, da das Essen zum Teil ungewohnt erschien, und darum waren sie froh um den von zu Hause mitgebrachten Lunch. |
Nach dem Beziehenen
der Unterkunft in einem ehemaligen Spital und einer
kleinen Hauptprobe durften die Musikanten zum ers-ten Mal
das tschechische Nightlife geniessen. So stimmten sie
sich musikalisch auf den bevorstehenden Tag ein. Punkt 06.00 Uhr standen alle am Samstagmorgen in Uniform, und mit Streichhölzern in den Augen, vor ihrem Car und liessen sich zum Frühstück kutschieren. |
| Gelungene Auftritte Schon kurz danach wurde der erste Marsch zum Besten gegeben, und sie begrüssten die Majoretten, welche sie tänzerisch während diesen Tagen begleiteten. Nach ewigem Warten ging der zweistündige Umzug durch die Innenstadt von Cheb endlich los. |
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| Die neun jungen und hübschen Girls machten ihnen das Marschieren nicht gerade einfach. Ihre Tanz- und Showeinlagen, die in allen Richtungen ausgeführt wurden, verursachten dem Dirigenten und seinen Anhängern so manche Probleme. |
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| Trotzdem konnten sie über das Dargebotene durchaus zufrieden sein. Beim Hauptkonzert lieferten die jungen Schweizerinnen und Schweizer, für ihre Stärkegruppe, dem Publikum ein Konzert der Meisterklasse. |
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| Schwingen des Tanzbeins Beim abendlichen Besuch einer tschechischen Brass-Band, die sich leider als Folkloregruppe mit Gesang herausstellte, versuchten die jungen Musiker im Hintergrund unseren Majoretten bei Polka und Walzer Konkurrenz zu bieten. Der gewünschte Erfolg blieb leider aus. So wurde ein weiterer Jugendblasorchestertag in Tschechien abgeschlossen. |
Sonntag im Kurort Um 06.00 fuhren sie ziemlich zerknittert, was sich aber beim Erklingen ihrer neuen Hymne Anton aus Tirol schlagartig änderte, samt ihren neuen Freundinnen in einen nahe gelegenen Kurort. Dort stellten sie ihr Können in Marschmusik und Konzert ein letztes Mal unter Beweis. |
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| Kurzentschlossen packten einige Jungs zum Abschied
ihrer neun Mäuse ihre Instrumente aus um die
Eigenkomposition Anton aus Tirol selbst zu
spielen, während sich einige Mädchen zum Gruppentanz
formierten. Dieser Versuch klappte schon viel besser,
denn die grossen Vorbilder waren ja auch dabei. Alles hat irgendwann ein Ende und so ging auch ein unvergessliches Wochenende vorüber. Bettina Eiholzer |